Re: Hardware ansprechen
- From: "mnx" <omegas777@xxxxxxxx>
- Date: Mon, 30 Jul 2007 12:54:50 +0200
Moin Karsten,
Bei den ersten Rechnern war das Betriebssystem verdratet in der Hardware
und nur durch tauschen der hardware änderbar.
Als man das Betriebssystem nicht mehr einbrante sondern ohne
Hardware bearbeitung ändern konte nahnte man das DOS.
Wenn du das Betriebssytem also aufspielen kanst, dann ist es ein
DOS system. Windows,Linux,Unix.. alles DOS.
Der Prozessor hat einen befehlssatz.
Dieser wird durch das Betriebssystem angesprochen.
Wenn du aus MSdos + Windows 3.1 ein einziges programm
machst und das nur noch windows X nennst und sagst das dos tot
ist, weil du kein windows mehr auf einem andern Dos nutzen kanst
dann ist das einfach nur eine verdummung.
Man konnte damals DRdos nehmen und windows 3.1 darauf einsetzen.
So schaltet man halt die konkurenz aus.
Mit dem einbau vom Internetexplorer hätte man auch sagen können
Windows ist tot es gibt nur noch den IE,
das wollte man aber wohl nicht sagen,
ist aber die selbe vorgehensweise.
Dein PC ist vom aufbau her ein DOS Rechner.
Du kannst jetzt Funktionen und Hardware zugriffe definieren wie du
willst, es bleibt bei der Bezeichnung.
Windows versucht alle anderen Programme von einandern zu trennen.
Und gibt ihnen einen Virtuellen rechner auf dem sie arbeiten.
Damit soll ein direkter zugriff auf die hardwear verhindert werden
und das Betriebssytem Stabieler werden.
Warum willst du das darum nicht mehr DOS nennen?
gruß MNX
"Karsten Schulz" <kahnpost@xxxxxxxxxx> schrieb im Newsbeitrag
news:OviKIum0HHA.4184@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Hi unbekannter,
Windows ist demnach ein dossystem, egal was Bill dazu sagt.
Windos ist ein aufgeblätes msdos.
Jo DiskOperatingSystem halt, Herr Linux hatte in dem Moment
ein Betribssystem als dieser den Festplattentreiber veröffentlichte.
unter der system32 findest du die Dosbefehle wieder.Diese Befehle sind halt elementar und geben bestimmten Funktionen einen
Namen. Die wirst du in Ewigkeiten noch finden können, haben aber überhaupt
nichts mit dem "DOS" zu tun, mit dem einst dein PC gestartet wurde.
Diese Funktionen enden nicht an den vorhanden BiosFunktionen, sondern
in den Firmware -Treibern dessen Eigenschaften und Funktionen
durch Hardwarelayerprofile von MS definiert sind.
Q 71,17Über den alten Debug.exe schreibst du in eine virtuelle Maschine, diese
schreibst du direkt in das Bios.
Ist das kein direkter zugriff auf die Harware?
bildet einen 8086xxx und eine PC Umgebung Adressmäßig ab.
Was immer du dort eintippst landet in einem von der physikalischen
Welt getrenntes Layer.
was ist mit einer TV karte die Hersteller Software gibt die treiber an
windows
Natürlich liefert Windows Zugriff auf ein Interface mit dem du Hardware
ansprechen kannst, in dieser Ebene steht dir jedoch nichtmal eine
Float -operation zur verfügung! Du kannst Ports DMA's virtuell
anfordern und auch Ports erbitten , jedoch passiert das alles
in einem Kontext der dem Hardwarelayer unterliegt und
nur mit dem FreeCompiler innerhalb des DDK (DeviceDeveloperKit)
verfügbar ist.
Also deine Hauppauge -Karte bietet einen WDM Treiber an, in dem ist
definiert welche PCI Aktionen und DMA Resourcen verwendet werden
sollen um die Daten in einem virtuelles Speicherfenster abgreifbar zu
machen.
Mit CreateFile("\\\\hauppauge.sys"..... wird dann auf diese resource
zugegriffen
und in einer LowLevel DLL verkapselt.
Den eigentlichen Zugriff macht nicht der WDM Treiber alleine sondern
dieser
vergibt Kopieraufträge an den Kernel, der über das alte DPMI
(DynamicProtectedModeInterface) virtual verkettete Speicherlisten,
virtual interrups
und Physikalische Portzugriffe durchführt. Die DMA wird über Portzugriffe
vom Kernl
heute noch parmeteriesiert. Die DMAfunktionen werden standardmäßig über
die
wenig verfügbaren Timerinterrupts betrieben, und ist immer ON, ein WDM
Teiber
kann Jobs an diesen Prozess vergeben. Und wenn der "Job" in der Liste
ist, diese
resourcen ausreichend oft, jedoch nicht in realtime oder gar exclusiv
erfragen/abbekommen.
Somit gibt es also via WDM im System ein Speicherfenster das gelegentlich
das akute TV Bild beinhaltet. Dieses Bild kann sogar direkt in ein Rect
des Grafikkarten interfaces gepumpt werden "lassen" und so via DMA
an der CPU vorbei auf der Grafikkarte/Monitor erscheinen.
Overlay WDM Kopierziele wie RAM/HD/FDD/SOUND/VIDEO
sind dort vorhanden. Man handelt also mit geborgten Resourcen die
in Quasi -joblisten kodiert sind. "Nen" echten Zugriff macht also nur
noch der Kernel, der diese Listen verarbeitet.
Also nix mit Hardware ansprechen stimmts ?
grüße
Karsten Schulz
.
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