Re: Viele XPs auf VMWare Server anstatt eines Terminalservers



Hallo, ich wollte eigentlich keine Diskussion um die Lizenzkosten lostreten, sondern mehr eine fachliche Diskussion 1xTS vs. 10xXP. Und den einen TS würde ich übrigens auch in einer VM laufen lassen. Ich habe heute den Win2k3 Server auch unter VMWare in einer VM am rennen. Und das geht prima. Und dadurch bin ich total unabhängig von der Hardware. Servertausch nach Leasingende ist total einfach. Ebenso im Fehlerfall der Hardware.

Weiter Kommentare unten im Text:

Neuen Server mit VMWare und je User einem XP Image laufen lassen. Ich erstelle (und pflege) nur ein Masterimage (so wie heute den TS) und kopiere dann die Images z.B. 10 Mal. Jeder User connected sich per RDP auf "sein" Image.
Wenn eine Änderung notwendig ist (Installation neuer Software; neuer Drucker, etc.) dann wird diese am Masterimage gemacht und anschliessend auf die 10 VMWare-Images kopiert (ich glaube VMWare nennt das Clonen).


oh je, was für ein Aufwand.

Den Aufwand kann ich noch nicht so recht einschätzen. Daher die Frage an Euch Profis. Ich würde aber denken, dass sich die Kopiererei mit einem einfachen Skript automatisieren läßt. Ich hoffe, dass ich an den einzelnen Images (XP1, XP2 ... XP10) nach dem Kopieren nichts ändern oder anpassen muss.
Und neue Software kommt ja nicht so oft vor.
Bin ich da zu blauäugig?


In der Zeit zwischen diesen Änderungen werden die XP Images durch automatische Windows Updates aktuell gehalten.


WSUS?



Vorteile diese Lösung:
- Keine Einschränkungen mehr wie bei TS

welche Einschränkungen?

z.B. keinen Acrobat Writer zu haben. Oder immer prüfen zu müssen, ob die eine "Gurkensoftware", die die eine Abteilung unbedingt benötigt auch wirklich TS fähig ist. Oder die ganzen Probleme mit Druckern, Scannern im Netz, etc. die ich hier so lese und die mich davon abhalten, dies auf meinem TS auch zu machen.


- aber genauso zentrale Administration auf Server

aber das 10 mal, oder jedesmal das Master-Image ändern und kopieren.


Na hoffentlich nicht. Ich möchte nur das Masterimage administrieren und dann (automatisch) 10 fach kopieren.

keine TCALs mehr notwendig
- höhere Ausfallsicherheit, da 10 "unabhängige" Images

das ist aber nur Wunschdenken.

Warum? Wenn ich den Lockdown nicht richtig hingebracht habe oder doch ein User ein Programm aus dem Internet runterlädt und startet und dadurch der TS durcheinander kommt, dann sind alle User betroffen. Im XP Fall wäre nur der eine User betroffen.
Ebenso wenn sich mal wieder die Print-Queue aufhängt. Dann druckt auf dem TS keiner mehr (bis ich den Spooler stoppe und wieder starte). Bei XP hat nur einer das Problem.
Das gleiche wenn ich ein neues Programm (z.B. die nächste Version von Acrobat oder Office) einspiele. Dann gilt dies für alle TS User (mit allen Vor- und Nachteilen). Wenns nicht klappt, dann muss ich während des Tages die Datensicherung zurückspielen. Bei XP würde ich das neue Masterimage nur an 2-3 User verteilen (also kopieren). Wenn dann ein Problem auftaucht, sind nur die User betroffen. Die andern 7 arbeiten weiter wie bisher. Nach ein paar Tagen ohne Problem kopiere ich das Image dann auf alle User.

- Anforderung an Lockdown wesentlich geringer, da jeder User sein eigenes Image hat

Das verstehe ich nicht.

- Nach neuem Image-Build kann das zuerst mal von 1-2 Usern getestet werden. D.h. bei Problemen sind nicht alle User davon betroffen.

Datensicherung für TS ist machbar.

Nachteile:
- höherere Hautpstpeicher und Plattenplatzbedarf auf Server
- Kopieren (Clonen) der Images dauert einige Stunden
- Vermutlich nur bis max. 20 Benutzern sinnvoll / machbar

und noch vieles mehr.

Was denn?
Ich versuche er wirklich zu verstehen und bin für die Tipps von Euch dankbar. Am Anfang dachte ich auch, dass es totaler Quatsch ist, was in dem Papier steht. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto interessanter finde ich es.

Grüße,
Micha
.



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