Re: fax & anbindung
- From: "Andreas Sturma" <info@xxxxxxxxxx>
- Date: Sun, 18 Jun 2006 19:42:38 +0200
Hallo Oliver,
Oliver Sommer [MVP] <o.sommer@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx> schrieb:
Hallo Teasy,http://www.eicon.de/de/products/MediaGateways/docs/030604_MA_DIva_Server_2FX.pdf
das ist ein produktiv-server auf neuester plattform, das heisst es
sind nur noch
pci-x steckplätze auf dem board, und hierfür gibt es noch keine
aktiven isdn-karten!
Ist PCI-X nicht = PCI 2.2 !?!?
Bzw. die PCI 2.2 fähigen Karten passen in diese Slots dachte ich
bisher.
z.B.
Eicon Server 2fx
Ein Artikel aus der C`T: http://www.heise.de/ct/06/01/184/default.shtml
hab ihn mal reingelegt:
vorweg hat für mich 2.2 oder 2.3 32 Leitungen und pci-x 64
Datenleitungen. Kompatibel?
Worin liegen die Unterschiede und Anwendungsgebiete von PCI-X und PCI
Express?
Der konventionelle PCI-Bus hat mittlerweile mehr als zehn Jahre auf dem
Buckel und mehrere Revisionen erfahren (siehe auch
www.heise.de/ct/faq/hotline/02/10/04.shtml). Auf PC-Mainboards kommt
heute durchweg PCI 2.2 oder PCI 2.3 mit 32 Signalleitungen und 33 MHz
Taktfrequenz (133 MByte/s maximale Datentransferrate, 5 Volt
Signalspannung) zum Einsatz.
PCI-X 1.0 ist eine Weiterentwicklung, die immer 64 Signalleitungen und
3,3 Volt Signalspannung besitzt:
a.. PCI-X 66: 533 MByte/s maximale Datentransferrate, bis zu vier
Geräte am Bus
b.. PCI-X 100: 800 MByte/s maximale Datentransferrate, bis zu zwei
Geräte am Bus
c.. PCI-X 133: 1066 MByte/s maximale Datentransferrate, nur ein Gerät
am Bus
PCI-X eignet sich wegen der hohen Leitungsanzahl und der im Vergleich zu
33-MHz-PCI geringeren Zahl an zulässigen Geräten nicht für preiswerte
Desktop-PCs. Zur Verlegung der zahlreichen Leitungen für mehrere Busse
sind viele Platinenlagen und eine größere Platinenfläche nötig - das
macht PCI-X sehr teuer. Es kommt vor allem auf Server-Mainboards zum
Einsatz, meist mehrere Busse gleichzeitig.
Es gibt PCI-X-Karten, die auch in 32-Bit/33-MHz-PCI-Steckplätzen
funktionieren. Voraussetzung ist, dass der Steckverbinder auf dem
Mainboard hinten eine Ausnehmung hat, sodass die Karte hineinpasst.
Außerdem muss die PCI-X-Karte mit 5 Volt Signalspannung arbeiten können
(zwei Kerben im 32-Bit-Teil des Kontaktkamms). Zu guter Letzt muss der
REQ64#-Pin am Slot korrekt beschaltet sein, was nicht bei allen in Frage
kommenden Mainboards zutrifft.
PCI Express (PCIe) ist ein parallelisierbares serielles Verfahren. Es
bietet wesentlich höhere Datentransferraten als PCI und benötigt weniger
Leitungen. Es handelt sich nicht um einen Bus, bei dem sich alle
angeschlossenen Geräte die maximale Datentransferrate teilen müssen;
vielmehr verbindet eine Art Switch (Root Complex) jedes Device direkt
mit dem Hauptspeicher.
Eine PCIe-Lane erreicht etwa 250 MByte Datentransferrate in beide
Richtungen gleichzeitig. Einen Slot mit einer PCIe-Lane nennt man
PCIe-x1-Slot. Es sind Slots mit bis zu 16 Lanes spezifiziert (PCIe x1,
PCIe x4, PCIe x8, PCIe x16). PCIe-x16-Slots für Grafikkarten nennt man
PEG-Slots (PCI Express for Graphics). Dort dürfen Karten bis zu 75 Watt
Leistung aufnehmen.
Grundsätzlich funktionieren Geräte mit weniger Lanes auch in Slots mit
mehr Lanes. Man kann auch längere Slots bauen, die mit weniger Lanes
bestückt sind (bekanntestes Beispiel ist die SLI-Technik: zwei PEG-Slots
für x16-Karten, in SLI-Schaltung aber mit nur acht Lanes pro Slot).
bei dem einen Link den ich dem Poster beigefügt habe ist pci-x extra
erwähnt (deshalb
verstärke mich das auch in dem Glauben das pci nicht pci ist)
--
Andreas Sturma
.
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