Re: Delphi und OOP
- From: Golo Roden <webmaster@xxxxxxxxxxxx>
- Date: Thu, 15 May 2008 21:50:34 +0200
Hallo Michael,
Du bist einfach ständig mit Klassen, Objekten, Komponenten konfrontiert.
ja, aber bloß, weil Du halt ein paar Methoden in ein paar Klassen organisierst, arbeitest Du meiner Meinung nach nicht zwingend objektorientiert.
Ich sag's mal provokant: Auch bei einer Sprache, die Dich ZWINGT, jede Methode in eine Klasse zu packen, kann ich alle Methoden in diese eine Klasse packen und prozedural arbeiten ;-).
In VFP habe ich das Definieren von Klassen, Komponenten immer als Fremdkörper empfunden,
heißt es fühlt sich für mich irgendwie prozedural an.
Letztlich ist VFP auch eine ursprünglich prozedurale Sprache, auf die das mit den Objekten irgendwann draufgeklatscht wurde - und das merkt man eben, genauso wie man das auch bei PHP und C++ merkt. Java und auch C# fühlen sich da anders an, und so wird es bei Delphi vermutlich auch sein ... weil diese Sprachen eben von vornherein explizit und ausschließlich objektorientiert sind.
In Delphi bist Du halt einfach mittendrin. Aber das mag subjektiv sein.
Das das Lösen von Problemen, die Wahl der richtigen Methode/Vorgehensweise
nicht immer einfach ist, ist klar.
Das ist doch aber das Hauptproblem, oder nicht? Weil die Antworten auf meine genannten Beispiele sind eben nicht trivial zu finden, aber entscheidend für die Architektur ...
Viele Grüße,
Golo
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