Re: Was stört Euch an .NET?



Hi
Erstmal danke für dein Posting. Würde gerne bei ein paar Dinge noch besser verstehen welchen Blinkwinkel du darauf hast :-)

sondern würde klassisch über OleDb bzw. SQL Client die Daten in DataSets / DataTables ziehen
Dann habe ich aber eine Mischung Entity-Objekte _und_ Datatables, was
ich gerade nicht will. Wenn man nur Entity-Objekte nummt, kann man
sich auf den "interne" O/R-Manager von DLinq beschränken.
Wie gesagt ich denke dass hierfür DLinq noch zu beta ist auch wenn das erste Release folgt. Allerdings kann das halt kaum ein Argument gegen ..NET sein weil in VFP gibts das praktisch gar nicht :)



Warum dann überhaupt O/R Mapper und nicht ganz einfach wie man es in VFP kennt "Three Tier" mit einem DataHandler ? :)
Ist das ein Scherz? :)? Für die Databindings und DLinq brauche ich
aber Objekte.
Klar Objekte aber mein Gedanke war eben eine DataHandler klasse welche generische Datenzugriffe via Interfaces & Behavior objects erzegut so in der Art: http://www.mycsharp.de/wbb2/thread.php?threadid=40285


Hast du z.bsp. schon interfaces dir näher angeschaut?
Ja, war mit bisher zu aufwändig, aber das würde ich noch akzeptieren.
Beispiel: Könnte man damit die Migration von Namensausdrücken / Makros
angehen? Beispiel: Variablennamen zur Laufzeit.
Makros kannst du dann via Interfaces und CodeDom realisieren.
Was genau verstehst du unter Variabeln zur Laufzeit und wofür verwendest du diese?



Castings bleiben wohl nicht aus wobei aber durch die Generics sich die Anzahl der Castings bei mir deutlcih minimiert hat.
Ja, stimmt. Wobei gerade das Generics-Konzept zwar genial ist, aber,
wenn man eigentlich komplizierte Geschäftsregeln bearbeiten soll,
zuviel "Denkleistung" mit Bereich Infrastruktur beansprucht. Kann sein
man gewöhnt sich dran.
So wie ich das sehe ist halt genau hier der meiste Aufwand man muss sich in .NET in der Tag mehr gedanken um die Infrastruktur machen und somit fast gezwungener maßen die Qualität der Software erhöhen. Das ist zunächst mehraufwand aber langfristig gerade bei größeren Projekten oder wenn man Projektübergreifende Basisklassen erstellt spart es mehr Zeit ein.

Strong typing bringt ja auch performance Probleme da der Compiler sicherweiß welcher typ in einer Variable liegt und somit auch ob er im Stack oder Heap sich befindet.
Im Objekthandling ist .NET meiner Erfahrung nach evenfalls deutlich shcneller als VFP was sich vermutlich auch u.a. im StrongTyping begründet.

Dadurch dass die Types auch sicher definiert sind ergeben sich auch einige Vorteile wie dass wenn man z.bsp. TypSpezifische Methoden hat.

Also an
DateTime myVar
kann man dann agen

myVar.Minutes

oder auch wenn ich eine Variable ovn einem Bestimmten typ habe gibt es immer alle Methoden und eigenschaften, sowie alle Parameter der Methoden mit dem jeweiligen kommentartext.



üebr CodeDom lösen.
Ja, muss ich mir mal genauer anschauen.
Hier ein Beispiel:
http://www.codeproject.com/csharp/smarttemplateengine.asp
http://www.codeproject.com/useritems/Plugin_Basics.asp


Im Debugger gibts sogar das befehlsfenster.
In VS2005? Wo?
Bei mir unten Links ;)
Das Fenster heißt "Direktfenster" und hat ein rotes ausrufe zeichen.Wie gesagt in der Debugumgebung


Code kann im Debug modus zur laufzeit im Debugger geändert werden.
Dann will er aber eine Restart?
Nur wenn du neue Methoden oder eigenschaften etc anlegt den code innerhalb von Methoden kannst du anpassen.


Hast du noch nie einen Fehler gehabt bei dem du dich im Namen iener Variable vertippt hast
Ja, sicher, aber der Produktivitätsgewinn macht diese Fehler wett, da
ich in Beta-Phasen schnell updaten kann. In Release Versionen möchte
das natürliich nicht vorkommen.
Ausschließen kann man das aber nicht :) Und werkennt nicht die situation code hat ein dringendes Problem man ist im Zeitstreß , hackt schnell den Bugfix und schon ist ein Dreher im Variablen namen und VFP sagt nix ;)
Ein weiterer guter Nebeneffekt ist das tolle intellisense von Visualstudio der diese Fehler schon vor dem Kompilen minimiert :)


Warum nimmst du keine klassische (nicht beta) datenbindung?
Weil ich den O/R-Mapper von DLinq gut finde und dann keine Linq over
SQL machen kann. Gerade letztes ist viel produktiver als Link over
Dataset. Linq hat .NET für mich überhaupt erst attrakiv gemacht.
Mich würde interssieren warum ohne Linq .NET nicht für dich interssant sind. 1. kommt man noch gut ohne OR Mapper aus 2. gibts diese ja auch Freeware :)
Klar ist es ein tolles Feature aber noch nicht ausgereift. Und VFP hat ja auch einen ORMapper ist deswegen VFP uninteressant ?
GEnaugenommen hat VFP sogar einige ? Probleme mit Datenmanagemnt dies in ..NET nicht gibt.

Z.bsp. DataSessions. Man kann keine Cursor aus funktionen zurückgeben. Cursor können nicht in DataSessions verschoben werden etc... Die Probleme wie "Alias nicht gefunden..."

DataTable kann man einfach über Funktionen zurückgeben.

Ich muss auf SQL bestehen, weil unsere Geschäftsregeln davon massiv
Gebrauch machen. StoredPorc kommt nicht in Frage wg. DB-Unabhängigkeit
und überhaupt Migration.
Klar ich würde auch nicht auf SQL verzichten wollen nur geht das ja ohne Linq.
Wie gesagt wenn du eine Datenhandling klasse oder einen (freeware) ORMappter hast kannst ja so selects abschicekn

DataTable result = MyDb.GetData("Select Field1,Field2,... from Table where Field1=y");


So wie ich das sehe ist dein Hauptpunkt DLing wobei es das in VFP nicht gibt und in .NET noch beta ist :)

Wenn du bisher in VFP entwickelt hast und ohne Linq auskamst ist die frage brauchst du es direkt in .NET oder kann man es nicht später reinziehen?
.



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