Re: Pendant zur Backupsoftware Timemachine aus MacOS



Uwe Schröder schrieb:

http://en.wikipedia.org/wiki/Time_Machine_(Apple_software)

Gefällt mir :)

:)

Und das klingt erst mal nicht nach Hexenwerk. Man müßte
"nur" das NTFS-Journal stündlich auslesen und die betroffenen Dateien
sichern.

Ein bißchen problematisch könnte in der Tat sein, daß man zwar auf
Dateien Hardlinks setzen kann, aber auf Verzeichnisse nur Symlinks
bzw. Folder Junctions. Das macht das Wegräumen älterer Kopien etwas
mühsam. Oder man müßte doch jedes Mal den gesamten Verzeichnisbaum neu
anlegen und nur die eigentlichen Dateien verlinken. Ist aber auch
nicht unlösbar.

Falls Du das angehen solltest oder jemand von einer Lösung hört:
Ich würde mich sehr über eine Nachricht freuen.

Eine richtig schöne(tm) Backup(tm)-Lösung suche ich schon lange.

Klar ist mir bekannt, dass mit handgestrickten Skripten beliebig
mächtige Backuplösungen möglich sind.
Aber zum Einen stehen diese Lösungen nur für diejenigen bereit, die
den Umgang mit solchen Skripten sicher beherrschen und zum Anderen
suche ich nach einer so eleganten grafischen Schnittstelle, wie sie
Time Machine offenbar bietet.
BTW: die Präsentation per Coverflow-Ansicht (was man aus iTunes kennt)
ist zwar sehr nützlich, aber selbstverständlich ;) begnüge ich mich
auch mit einer schlichten tabellarischen Form, wo man durch die
gespeicherten Versionen einer Datei chronologisch navigieren
(Zeitstrahl) kann.

Aber: Ein *Backup* ist das erst mal nicht. Eher ein erweiterter
Papierkorb, aus dem man nicht nur manuell gelöschte Dateien wieder
herausfischen, sondern auch jede andere Änderung am Dateisystem wieder
rückgängig machen kann. Ein Backup wird daraus erst, wenn man das
Time-Machine-Laufwerk seinerseits regelmäßig auf ein richtiges
Backupmedium sichert.

Ich verstehe Deinen Punkt.
Im Wikipedia-Artikel wird immerhin die Definition von Apple für
"Backup" und "Archiv" nicht kritisch kommentiert:
| Time Machine is a backup utility, not an archival utility, it is not
| intended as offline storage.

Letztlich stimme ich Dir voll zu:
Ich würde selber unbedingt auf einer dritten Platte eine Kopie der
"Time Machine Platte" anlegen und diese Platte danach elektrisch vom
Rechner trennen.
Wahrscheinlich sogar - in noch größeren Abständen - auf eine vierte,
welche dann bei einem Freund lagert. (Schade, dass mein älteres
Mainboard kein Hotplugging von IDE-Wechsellaufwerken erlaubt. AFAIK
gibt es bei neueren Mainboards solche Möglichkeiten für
SATA-Laufwerke. Kann mich aber täuschen.)

Andreas
--
http://borumat.de
.



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