Re: Windows und Linux?
From: Peter Heckert (ph_newsalias2_at_arcor.de)
Date: 12/04/04
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Date: Sat, 04 Dec 2004 13:03:40 +0100
Hallo,
Thomas Martong wrote:
> Michael H. Fischer schrieb:
>
>> So gut wie kein Windows Executable wird ohne weiteres unter Linux
>> laufen.
>
> ACK
>
>> Office mit Sicherheit nicht, Adobe noch viel weniger.
>
> Wenn du bereit bist, ein paar Euro zu investieren, mit Sicherheit doch:
>
> http://www.codeweavers.com/site/products/cxoffice/?cw=d5647f322c145eced5c91e4f89da56bd
> (läßt sich 30 Tage kostenlos testen)
>
Na ja, man sollte keine falschen Hoffnungen wecken.
>> mit Wine rumbasteln, aber das ist a) sehr aufwändig und b) bei vielen
>> Programmen kaum erfolgversprechend.
>
cxoffice ist nichts anderes, als eine speziell vorkonfigurierte Wine
Version. Office mag laufen, aber wie sieht es mit der Hilfe aus?
Photoshop läuft, aber laufen alle Plugins?
Selbst kleinste Utilities laufen nicht darunter z.B. habe ich hier ein
Programm namens JPEGWIZARd, zwar darunter läuft, letztlich aber
Fehlfunktionen zeigt und abstürzt.
Selbst unter win4lin ist das Programm nicht nutzbar, weil das
Userinterface mit Schiebereglern so träge wird, dass es nicht benutzbar
ist.
Soweit man lesen kann, weiss der OP noch nichtmal richtig, was Linux genau
ist, und ist nur neugierig. Unter diesen Umständen kann man eigentlich
nur Knoppix empfehlen, oder eine kleine Partition freizumachen und Suse
probeweise zu installieren.
Es gibt für Linux kaum Endanwenderanwendungen, die es für Windows nicht
gibt : Open-Office, Firefox, usw.
Linux native Ausnahmen gibt es kaum, vielleicht Gimp.
D.h. Linux ist von Interesse als Server oder wegen der vielen freien
Programmiertools und der Open-Source Projekte von denen man lernen, bzw.
mit denen man experimentieren kann, oder um z.B. Lizenzkosten zu sparen,
wenn man nur ganz bestimmte wenige Anwendungen (openOffice, MYSQL
usw.) einsetzt.
Mittlerweile gibt es aber auch für Windows professionelle Open-Source
Compiler (Watcom), d.h wenn man am Programmieren interessiert ist, oder
sich gelegentlich kleinere Utilities kompilieren will, dann hat man hier
sogar eine grössere Auswahl.
Als Allzweck /Desktop/ kann es Windows zwar ersetzen, man muss sich dann
aber mit den Anwendungen und Plugins zufrieden geben, die darauf laufen
und hat eine viel kleinere Auswahl.
Ein weiterer Vorteil ist natürlich die Viren- und Sabotagesicherheit.
Vor allen Dingen wird es nicht vom Betriebsystemhersteller sabotiert *g*.
Grüsse,
Peter
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