Re: Zweimal XP Prof auf zwei Platten
From: Hans-Peter Matthess (hpmusm_at_t-online.de)
Date: 12/27/04
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Date: Tue, 28 Dec 2004 00:49:18 +0100
Rainer Ullrich:
>> Wenn ich True Image aus Windows starte, brauche ich ihn, denn ohne ihn
>> funktioniert das Programm leider nicht. CDs kommen für mich nicht in
>> Frage, das wäre mir zu unhandlich.
> AFAIR DI 5.0 konnte weder im laufenden System gestartet werden noch von CD,
> sondern ausschließlich von Disketten. Wie machst Du das dann?
Die DI 5.0-CD ist bootfähig und man kann mit ihr in einen DOS-Prompt
wechseln. Dort kann man sich dann in das Verzeichnis durchhangeln, in
welchem die DOS-Version (pqdi.exe) liegt und diese direkt von der CD
starten.
> und was ist
> an einer CD umständlicher als an einer Diskette? Ganz im Gegenteil. Bei der
> Diskettenversion mußtest Du einmal die Diskette wechseln.
Beides ungefähr gleich unangenehm. ;-) Ich benutze weder CD noch
Diskette. Das wäre nur für den Notfall, wenn Win XP nicht mehr starten
würde. Dann würde ich einfach über eine Win 98 DOS-Disk booten und
pqdi.exe (liegt natürlich in einer FAT 32 Part.) aufrufen.
Im Normalfall drücke ich aus Win XP heraus einfach einen Hotkey und
alles geht automatisch. (Booten nach DR DOS und Erstellen des Images)
>> Ich teste viel und stelle den alten
>> Zustand dann einfach und schnell wieder durch Rücksicherung des Images
>> her, das muss Ruck Zuck ohne CD-Gefummel klappen. Ist also für mich kein
>> Notfall-Programm, sondern wird häufiger verwendet.
> Oh je, also ich benutze das Erzeugen von Images um einen definierten
> Backup/Stand meiner Systempartition zu haben und genauso verwende ich den
> Restore, nämlich nur im Notfall, wenn ich entweder neue Software aus-
> probiert habe, oder ich nen PlattenCrash hatte.
Ich habe mir mein System so eingerichtet, dass ich keinerlei
veränderliche Daten auf der Systempartition speichere, das Image also
jederzeit bedenkenlos rückschreiben kann, denn es ist somit immer
aktuell. Kein Grund also für "oh je". ;-) Das System bleibt so für immer
wie frisch installiert, auch nach x Updates oder SPs.
> Also ich mach ein Image,
> teste alle neue Softwaren auf einen Rutsch und spiel dann ggf. das Image
> wieder zurück und installiere nur das, was ich brauche.
Dito
> Und ich käme auch
> nie auf die Idee mein lauffähiges WinXP in Betrieb zu imagen. Klar, es mag
> funktionieren, aber ich habe ein besseres Gefühl, wenn ich es von einem
> separat gebooteten System mache. Anderes OS oder von CD/Diskette
Klar, bei DI 5 geht es eh nur im DOS-Modus.
>>>Ja, es ist langsamer, da hast Du Recht. Allerdings versuch mal mit der
>>>DI 7.03 übers Netz Dein Image auf einen anderen Rechner zu machen.
>> Würde ich nie versuchen, ich würde es auf eine andere Partition legen
>> und ggf. übers Netz kopieren.
> Und warum nicht? Dafür ist es ja da. Da geht es auf einmal und ich brauche
> den Plattenplatz auch nur einmal, nämlich dort, wo es gelagert wird. Mal
> ganz abgesehen davon, daß ich die dann auch noch auf CD oder DVD brenne.
Sind wohl irrationale Gründe. Einfach eine Abneigung, solch einen
Vorgang übers Netzwerk laufen zu lassen. Ähnlich deiner Abneigung, aus
dem laufenden Win-Betrieb zu sichern.
>> Wie gesagt, keine CDs, niemals nich. ;-)
>> Nur für Notfälle akzeptabel.
> Tja, Du verwendest da Dein DI irgendwie ganz anders. Wahrscheinlich kommt
> Deine Handhabungsweise dem der Systemwiederherstellung nahe.
Sicher, wenn ich sehr viel am System geändert habe, ist mir eine
manuelle Wiederherstellung zu aufwändig. Ich müsste also entweder die
Systemwiederherstellung verwenden (ist deaktiviert, da zu unzuverlässig)
oder DI einsetzen. Bei DI bin ich mir sicher, dass in 90 Sek. alles
wieder aufs Bit genau auf dem richtigen Stand ist.
>> Johann hat mir mit seiner Unkerei jetzt richtig Angst gemacht.
>> Wenn ich auf TI umstiege, würde ich das Acronis-Geraffel völlig
>> deaktivieren und das Programm via Skript in der Form starten, dass vor
>> dem Programmstart zuerst automatisch der Dienst und der notwendige
>> Autostart-Task aktiviert würden. Das wäre dann noch erträglich.
> Tja, ich weiß zwar nicht, warum Du so vor nem Dienst Angst hast, aber
> Du wirst es schon wissen.
Keine Angst, es ist einfach so, dass jeder Programmierer meint, sein
dödeliges, ungemein wichtiges Programm müsse unbedingt schon im
Autostart beim Booten aktiviert werden. Und wenn du dir mal die Systeme
von $DAUs ansiehst, kommt dir das Grauen beim Anblick von 30-50
Autostart-Tasks, die mit Windows gestartet werden.
Auf solchen Systemen grenzen gelungene Win-Updates schon an ein Wunder.
Meist geht da irgendwas schief auf Grund von unerwünschten
Interaktionen. Bei mir ist im Autostart NICHTS aktiv, einzige Ausnahme:
der Treiber für die virtuellen CD-Laufwerke, die sollten beim Booten
doch schon erkannt werden. Alles andere starte ich erst dann, wenn ich
es wirklich brauche. TI z.B. würde gerne gleich 3 Module beim Booten
mitstarten. Jemand, der dieses Programm nur in Notfällen verwendete,
würde die völlig sinnlos und speicherfressend auf Dauer mitschleppen.
Argh! ;-(
> Ich sehe es so ähnlich wie Johann und sehe
> der (zukünftigen) Software aus den gelben und blauen Pappschachteln
> auch sehr skeptisch gegenüber. Früher war das ganz anders.
Jo, ich bereite mich seelisch schon mal auf den Wechsel zu TI vor.
Momentan scheint mir DI allerdings noch unschlagbar. ;-)
hpm
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