Re: warum PnP Dienst über Netzwerk?
- From: "Daniel Melanchthon [MSFT]" <danielme@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
- Date: Sun, 21 Aug 2005 20:45:25 +0200
Frank Lindner schrieb:
Nicht anders bei meinem Vorschlag. Was ist an Netzwerkquarantäne/NAP "zufällig"?
Das Prüfungsergbnis durch Verwendung eines unzuverlässigen Virenscanners, wie von Dir vorgeschlagen.
Vielleicht können wir die Diskussion um Virenscanner an der Stelle beenden, da wir gegensätzlicher Meinung sind. Wenn Virenscanner nur 10%-30% Prozent der Viren finden würden, müßte nach Deiner Wahrscheinlichkeitsrechnung nahezu jeder Windowsrechner verseucht sein. Dass das nicht der Fall ist, solltest Dir auch bekannt sein. Deswegen halte ich es für sinnfrei, dieses Thema weiter zu diskutieren.
Das was Du mit NAP meinst gibt es ja wohl nur auf dem Papier.
Es ist in der Entwicklung, auch das habe ich bereits gesagt. Für RAS- und VPN gibt es Netzwerkquarantäne - für LAN-Zugriff ist es im ersten Betatest zu sehen.
Es wurde behauptet:
Außer das Hotelzimmer hat einen Proxy, der NTLM-Authentifizierung will.
Das stammt nicht von mir und es wäre höflicher, wenn Du das nicht so zitieren würdest, als würde es von mir stammen.
Das mit zwangsweise und unnötig wird spätestens dann interessant, wenn Du hinter einer Anbindung bist, die HTTPS filtert und selbst ausgestellte Zertifikate blockiert. Findet sich in vielen großen Unternehmen mittlerweile.
Du meinst wenn ich mir für ein paar Dollar ein Zertifikat kaufe, komme ich
dann da durch. So eine Billig Prüfung kann man auch mit Linux iptables
machen.
Langsam habe ich das Gefühl, dass Dir PKI, Zertifikate und Linux nicht so sehr liegen. Zeige mir doch mal, wie Du mit iptables HTTPS aufbrichst und die Gültigkeit und Vertrauenswürdigkeit von Zertifikaten eines HTTPS-Stroms untersuchst.
Wenn Du in einem Unternehmen, das HTTPS filtert, zum Beispiel als Dienstleister auf Dein Webmail zugreifen willst, dass Du mit selbssignierten Zertifikaten versehen hast, dann kann der Zugriff daran scheitern, dass Dein Kunde Dein Zertifikat nicht als vertrauenswürdig einstuft.
BTW: Heißt die Firewall bei Linux nicht mittlerweile Netfilter?
Anderen Lösungen die funktionieren, arbeiten noch etwas anders. Das aber nur am Rande bemerkt.
Andere Lösungen arbeiten anders. Aha. Was sagt uns das jetzt?
Du nimmst dafür ein VPN. Wie erzielst Du damit mehr Sicherheit, wenn die nächste Sicherheitslücke gerade in einem Protokoll ist, dass Du per Portfilter erlaubst?
Du nimmst in einer nachträglichen Prüfung Hilfsmittel wie Virenscanner, die mit 10 bis 30 % Erkennungsrate ans LAN gelassen werden.
Es geht nicht um "nachträglich", sondern um Prüfung, bevor der Client überhaupt in das Netz gelassen wird. Clients, die die Prüfungen nicht bestehen, wird der Netzwerkzugriff verboten. Davon rede ich die ganze Zeit.
Auswaärtige Laptops werden bei Netzzugang mittels OpenVPN ans Firmennetz verbunden und dabei wird laufend ihr Status überprüft, insbesondere sichergestellt, daß Updates eingespielt worden sind, usw.
Was heißt beim Netzzugang? Erfolgt der Test, bevor die Verbindung steht und wenn ja, wie? Oder erst nach der VPN-Verbindung? Wie verweigert Du Clients den VPN-Zugang, die nicht auf dem aktuellen Patchlevel sind? Was testest Du alles, bevor die Clients in das VPN dürfen?
Ja, das geht auch mit Linux.
Das interessiert mich. Wie genau machst Du das und was setzt Du da ein?
Dennoch sehe ich keinen Grund sie ins LAN zu lassen.
Ich betreibe eine laufende Pflege und Wartung des Betriebssystems nach den gleichen Regeln wie sie auch für Clients im LAN gelten.
Warum soll genau das nicht auch mit Windows möglich sein?
Du propagierst eine nachträgliche Prüfung auf Sicherheit, wenn denn das Gerät mal da ist, und dann mit schlechten Prüfmitteln.
Siehe oben. Das tue ich nicht. Lies ansonsten einfach mal die Links nach, die ich gepostet habe.
Im übrigen hatte ich Dir schon mal geschrieben, wenn XP-Clients zu gefährlich sind, dann fliegen Sie raus und werden durch Linux Clients ersetzt. Kann man auf einen XP-Client nicht verzichten kann man noch Linux-Terminalserver dazwsichenschalten.
Wie ich Dir schon geschrieben habe, rede ich vom Gefährdungspotential des Servers, unabhängig von den Clients.
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