Re: Drucken von DOS-Anwendung unter Vista 32-bit
- From: Ingo Böttcher <i-dont-want-nospam@xxxxxxxxxxxxxxxxxx>
- Date: Sun, 9 Nov 2008 15:30:48 +0100
Am Sun, 9 Nov 2008 10:37:55 +0100 schrieb GP:
mittels NET USE in Bewegung zu setzen. NET USE funktioniert unter Vista
nicht nur lokal nicht mehr, mit NET USE können DOS-/Console-Anwendungen auch
nicht mehr auf einem Drucker im Netz drucken. Das ärgerliche daran ist, dass
unter XP der NET USE Befehl einwandfrei funktioniert.
Ein Glück, dass das bei einem meiner Kunden noch nicht angekommen ist. Der
druckt nämlich von DOS Anwendungen über einen virtuellen LPT auf
Netzwerkdrucker. Irgendwas muss da also anders laufen als bei deinen
Versuchen.
ganz anders aussieht als die sich das so vorstellen. Das Portieren
riesengroßer DOS- oder Console-Applikationen Richtung Windows ist nicht nur
eine Kosten- und Zeitfrage für die Entwickler, es ist auch eine Kostenfrage
für die Kunden, die das ja dann irgendwie bezahlen müssen.
Wer das in den letzten 15 Jahren (!), in denen DOS langsam aber sicher
verschwand, immer noch nicht geschafft hat, der hat so einige Probleme.
Versäumnisse und Fehlentscheidungen dieser Art kann man aber nicht Vista
anlasten.
wollen. Wir machen sehr genaue Marktforschung und wissen, dass wir so ein
Produkt nur quasi nebenbei, nicht aber unter Volldampf entwickeln können -
ansonsten gehen wir an den zu erwartenden (kleinen) Stückzahlen pleite.
"Unser Produkt 'ganzalt' läuft nicht unter Vista. Wenn Sie, lieber Kunde,
Vista einsetzen wollen oder müssen, machen wir ihnen gerne ein
Update-Angebot auf unser Produkt 'ganzneu'".
Solange die Kunden nicht irgendwelche Wartungsverträge haben, die die
Pflege des alten Programmes auf Jahre hinweg notwendig macht, wird halt
irgendwann das alte Programm nicht mehr weiterentwickelt und das Update
wird notwendig.
Und glaub mir, das schaffen nicht nur größere Firmen, sondern da sind
kleinere viel radikaler.
Es geht hunderten Software-Firmen in Europa, den USA und sonstwo ebenso, nur
will das halt niemand begreifen. Wenn man genau schaut, wieviele DOS- oder
console-basierende Programme in Verwendung stehen, dann erkennt man erst,
was läuft.
Ja und? Die Programme laufen ja auch in ihrer Umgebung. Aber keiner kann
erwarten, dass ständig uraltes Zeugs noch die Entwicklung neuer Systeme
hemmt. Wenn das Programm eh unter DOS läuft, dann sollen die Leute halt
irgendwas einsetzen, was DOS unterstützt. Von den Vista Vorteilen werden
sie dann wohl eh nicht viel haben.
Das hat also nix mit 'uraltem Kram' zu tun, das ist unsere Software für ca
400 Produktionsbetriebe und da werden PCs kaputt und die müssen ersetzt
werden.
Ja und? Nur weil die PCs kaputt sind, sind die alten Lizenzen ja nicht
futsch.
So wie die Sache steht, muß man denen sagen: wenn Ihr für
Einzelplatz-Anwendung einen Vista-Computer ohne generischen Parallel-Port
kauft, dann müßt Ihr eben für PRINTFIL nochmals 79,- Euro ausgeben!
Denn ist das eben so. Parallelportkarten lassen sich übrigens auch
nachrüsten. Und die alte Windows Lizenz liesse sich auch auf dem neuen PC
installieren. Vermutlich ist da aber alleine schon der Arbeitsaufwand höher
als die 79 EUR für das Stückchen Software.
--
Und tschüß | Bitte nach Möglichkeit keine Rückfragen per Mail. Ich lese
Ingo | die Gruppen, in denen ich schreibe.
| Die E-Mail Adresse ist gültig, bitte nicht verstümmeln!
.
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