Re: Partitionieren



Michael Bormann schrieb:

Moin Rainald Taesler
Du meintest
[..]
Es war eine Funktion im BIOS, die - wie später dann im
ACPI-Standard definiert - mit einer Datei auf der Festplatte
arbeitete.
War insoweit nicht ganz unkritisch, weil man die Funktion im BIOS
disablen mußte.

Sagte ich doch - wobei W9x wenig mit ACPI am Hut hatte.

Aber nicht doch!!
Bei mir unter W9x niemals Probleme! Wovon ich sprach war
*ganz*zu*Anfang* unter DOS (und dann auch unter Win 3.0 & Co).
Unter Win 9x hat das Ganze - bei COMPAQ jedenfalls - immer bestens
funktionieret.
Probleme gab es allenfalls, wenn der Speicher zu groß war und damit das
Schreiben der hiberfil.sys recht lange dauerte und das Wiedereinlesen
ebenfalls. Unter Win '98 war's mit der damals üblichen maximalen
Speicherkonfiguration - was die Zeit von Zumachen und Neustart anging -
fast Jacke wie Hose, ob man runtergefahren ist oder hibernation genutzt
hat. Ich bin trotzdem dabeigeblieben, weil eben (wie zuvor erörtert) das
Öffnen der Anwendungen für mich immer der entscheidende Faktor war.
Unter Win2k wurde es dann - wegen einer internen Optimierung der zu
schreibenden Inhalte - deutlich besser und für XP ist den Entwicklern
die Optimierung wirklich gelungen: Die hiberfil.sys war zwar immer noch
so groß wie die Summe des RAM, aber geschrieben wurde komprimiert und
nur das Nötige und somit wurde es richtig flott (wenn größeres
historisches Interesse, kann ich versuchen, Charts herauszusuchen).
Unter Vista ist es *gefühlt* ähnlich.

Ich hatte mal großes Vergnügen damit, weil ich beim Aufräumen
Plattenplatz freigemacht und die hibernation-Datei gelöscht habe,
ohne die Funktion im BIOS abzuschalten.
Da hat der Rechner ganz brav die Datei geschrieben, nur halt an die
falsche Stelle und dann war auch der MBR hinüber und es ging nichts
mehr, weil der Rechner ein DriveLock-Password wollte. Es mußte
damals eigens aus Houston (unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen)
ein Master-Password für die Platte geholt werden.

Och, da hatte der selige P.Norton gut ausgeholfen, schon zu der
Zeit gabs schicke Tools sogar in Basic geschrieben - DriveMechanic
z.B. den externen Support brauchten wir/ich nicht.

No, Sir!
Mitnichten.
Werrglisch net!
Absolut nix hat geholfen.
Die - damals wirklich superben - Support-Kameraden bei COMPAQ in München
hatten wirklich alles ausprobiert. DriveLock war damals schon nicht zu
knacken. Glaub's mir - sowas bleibt für's Leben <bg> - es war: "We have
a problem, Houston".

[...]
Warum muss die ppt gleich online sein? Sollen die Zuschauer doch
den Eindruck der Schwierigkeiten vermittelt bekommen. :D

LOL.
Offen gesagt, ich *hasse* es, wenn Leute einen Vortrag halten
wollen und erst mal ne Viertelstunde rumschrauben ;-) ;-)

naja, sooooo lang muss es auch nicht dauern aber wenn ich mir so
einige Präsentatoren ins Gedächnis zurückrufe - war schon
beeindruckend der Schwierigkeitsgrad ;)

*Inhaltlich* oder *technisch"*?
Ich erinnere mich an unzählige "Probevorlesungen", da war's das Eine
oder das Andere und nur allzu oft Beides, leider.

Wer es genau wissen will, der misst{et} es aus, macht sich nen
Chart mit BreakEven ;)

Das sagt mir jetzt nichts. Was meinst Du damit? Mit "BreakEven"
googeln läßt einem ersaufen <g>.

Öhm- BWL, 2te oder war es 3te Semester - wann fängt eine Sache an
rentabel zu sein- dito Akubelastung analog zu Produktionskosten ;)
Präziser: wann ist Energiesaving weniger effizient als Ruhezustand
(Hibernate).

Ach sooooooooo.
Hätt'ste ja gleich sagen können! Dachte, Du meinst irgendeine Software,
die aus PowerPoint eine ladefreundliche Show produziert ;-)

Was den Vergleich angeht: Ehrlich, wir haben das durchgemessen. Unter
Stromspar-Gesichtspunkten hält es sich für den Weg vom Labor in den
Hörsaal die Waage. Unter Gesichtspunkten des "Up-and-running" auch. Für
den Weg von daheim mit knapp 4 min. Taxifahrt dazwischen ist hibernation
deutlich überlegen ;-)

Insgesamt bin ich mit "Betreten des Hörsaals, den verdammten
Overhead-Projektor wegschieben, Pult holen, Fernbedienung suchen, Beamer
anschalten, Rechner auspacken und aufstellen, Pen rausziehen, VGA-Kabel
suchen und Anstöpseln, Power-Taste drücken, Maus+Adapter auspacken, den
Adapter einstöpseln (alternativ: Bluetooth-Aktivierung von
Maus/Presenter), VPN-client anwerfen nebst Password-Eingabe (für den
Internet-Zugang), PPT-Start-Button klicken und Fn+F4 (zwecks
Synchronisation von TabletPC und Beamer)" momentan unter 3 min. <gbg>.
Wenn dann noch zwischendurch jemand die Tafel putzt, kann's losgehn
<gbg>. Ansonsten laß ich die zur Vorlesung gehörende Dia-Show nebst
Mussigk laufen und geh ne Zigarette rauchen <gbg>.

Übrigens übersiehst du offensichtlich die von HR angeführten
Aufgaben beim Systemstart, das klappt nämlich nicht bei Hibernate
noch Ruhezustand, immer noch nicht ;(

Warum sollte es klappen? Ist es denn nötig, Systemstartprozesse
ausführen zu lassen, wenn alles, was beim Abschalten im RAM war,
wieder eingelesen wurde?und es

Manches offensichtlich schon, Timer, Systemuhr daneben, keine Lust
alles aufzuzählen was mir so aufgefallen ist - sicher
nutzungsspezifisch.

Gewiß nicht.
Ich habe mir die im andern thread (Schneegans <-> Rohrbeck)
referenzierte Liste der Startprozesse angeschaut.
Und ich weiß echt nicht, was Helmut Rohrbeck insoweit (außer seinen
eigenen Aufräum- und Start-Utilities [deren einige ich seit Jahren kenne
und schätze <!>] meinen könnte) als erforderlich sieht. Ehrlich.
Weder Timer, noch Systemuhr stellen das geringste Problem dar. Das
System hat doch die Zeit (auch wenn es im Winterschlaf ist, wozu gibt's
ne RTC-Batterie?) <!> und es synchronisiert sich insoweit von selberst,
sollte es erforderlich sein ;-)
Im Normalbetrieb brauche ich eine Atomuhr-Genauigkeit jedenfalls nicht.

Ich habe da noch nie was vermißt <g>, aber vielleicht bin ich ja
betriebsblind.

Sicher nicht.

DANKE!
Tut richtig gut <g>, ehrlich!

Liebe Grüße
Rainald

.