Re: OT(!!!!!): Jetzt ist Microsoft wohl total verrückt geworden!
From: Andreas Born (Andreas.Born_at_gmx.de)
Date: 02/16/04
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Date: Mon, 16 Feb 2004 18:10:05 +0100
Hallo Olaf,
> Ok, hab' gerade gelesen, dass es bei Andreas' PCs wohl etwas gehakt
> hat (an welcher Stelle eigentlich?).
Eigentlich immer die Graphikkarte(n) und XFree86. Mit Knoppix hab ich
das erste Mal eine Anzeige unter 1024x768 24bit zum laufen gebracht,
allerdings auch nicht stabil.
Einmal wurde die Netzwerkkarte nicht akzeptiert (realtek), obwohl die
aktuellen treiber zur Verfügung standen, ein anderes Mal war es ein zu
geringer Hauptspeicher für die installation via LAN (yast2/suse->hängt
ohne Fehlermeldung), der lt. manual eigentlich ausreichen sollte, dann
ist es neuerdings so, daß ich nach der Installation sogar
multimonitor-unterstützung hatte, diese sich nach einem voübergehenden
deaktivieren jedoch nicht mehr aktivieren lässt. Fast alle Graphikkarten
laufen nicht im Graphikmodus, wenn an PCI0 angeschlossen
(debian/IRQ-Problem?), einen Rechner wollte es nicht booten (redhat, bus
system failure), bei anderen waren es IO/Meßkarten, USB-Hubs oder die
zweite Audiokarte, die das system durcheinander brachten.
Ich muß dazu sagen, daß alles recht günstige Hardware für den
Hobbybereich war, dennoch erlebe ich eben, daß all diese Hardware unter
Win98 und Win2000 problemlos läuft, unter Linux aber teilweise Probleme
versursacht.
Ich benutze linux, aber bisher nur als Server, Firewall und für die
Netzwerkadministration, dafür natürlich mit qualitativer Hardware. Hier
gab es auch noch nie Probleme. Ein effektives Arbeiten (bzgl. Graphik,
Audiorecording, Text, Programmieren) kann ich mir damit jedoch nicht
vorstellen.
Allerdings muß ich zugeben, daß es unter Linux auch einige Porgramme
gibt, die ich bei Windows vermisse. Einem Privatanwender, der eigentlich
nur ab und zu spielen will, ein paar Textdokumente verfasst oder
vielleicht seine CDs/mp3s verwalten will, würde ich Linux nur empfehlen,
wenn dieses bereits auf dem neuen Rechner vorinstalliert ist. Dann hat
er genug zeit, sich damit ohne Ärger zu befassen und ist bei der
nächsten Installation mit etwas Kenntnis bewaffnet. Ein Linux auf einem
ursprünglich für Windows konfigurierten Rechner aufzusetzen, und das
womöglich noch ohne jegliche Erfahrung mit diesem OS, kann daneben
gehen.
Im Businessbereich mag es sich noch anders verhalten, da hier qualitativ
hochwertigere Hardware eingesetzt wird und diese besser unterstützt
wird.
(Wer überdies öffentlich verfügbare Treiber für linux entwickelt wird
diese auch vorwiegend für solche Hardware entwickeln, die er selber im
Einsatz hat und selber testen kann.)
Viele Grüße,
Andreas
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