Re: IP-Adressen und Netzwerkfreigabe



Karsten Sosna schrieb:
1 W2K3 Server
...mit oder Ohne AD??
Hallo Horst,
das kann ich Dir nicht sagen, da ich genau weiß was Du meinst. Gehe mal davon aus das Du ActiveDirectory meinst,

ja

dann würde ich sagen nein, da ich nichts dergleichen installiert/ eingerichtet habe.

2 XP-Clients
1 Vista-Client
...Clients als Domänenmitglied oder nicht?
Nein, als Arbeitsgruppe.

Der Server-Rechner besitzt 2 Netzwerkadapter. Einer ist mit meinen Kabelmodem verbunden, der andere mit einem Router.
Router oder Switch/Hub?
Router, den Unterschied kenne ich schon.

und welche beiden Netzwerke verbindet dieser Router?
Solltest Du den Router als HUB/Switch misbrauchen, braucht es Dich nicht wundern, wenn Du einige Geräte nicht erreichen wirst. Routing geht nur zwischen zwei Netzen.

An diesem Router hängen die Clients und ein Drucker. Nun wollte ich auf dem Server die Internet-Verbindung freigeben. Hier scheitere ich schon an der Meldung "Adresskonflikt - Die Adresse 192.168.0.1 darf es nur einmal geben."
Ja, wer hatte denn die 192.168.0.1 ???

Hab den Übeltäter gefunden, es war der Router. Hab jetzt die IP auf 192.168.0.10 gesetzt.

Was das nicht die Adresse Deines Servers auf der LAN-Seite?

Die Freigabe wird jetzt akzeptiert(funktioniert aber noch nicht).

Sieht der Client die Freigabe und erhält keinen Zugriff
-> falsche Berechtigung in Verzeichnis oder Freigabe
Sieht der Client kann Laufwerk mounten, dieht dort keine Dateien /
Verzeichnisse
-> falsche Berechtigung in Verzeichnis

....oder was bedeutet Freigabe wird akzeptiert und funktioniert aber nicht

Habe die Änderung auch schon wieder zurückgenommen und den Client neu gestartet, keine Chance, ich komme nicht mehr auf den Server.
Dann haste mehr geändert als nur die Adresse.
Client und Server neu gestartet? DHCP falsch konfiguriert? gleichzeitig Änderungen an Clientadresse usw.? Berechtigung des Servers?

Ich habe nur IP Adresse eingestellt. 192.168.0.200 Subnetmask 255.255.255.0 Client und Server neugestartet. Keine Verbindung. Dann habe ich wieder auf IP automatisch beziehen(beim Client), denn Client neugestartet, keine Verbindung. Dann ist mir aufgefallen, das sich der Server "aufgehängt" hat. Warum erstehen geblieben ist kann ich nicht reproduzieren, aber das passiert meißt wenn ich das Netzwerkabel zum Modem trenne.

Andreas Sturma hat Dich ja schon auf die Hardwarebasis angesprochen. Es
hat gute Gründe, warum man möglichst zugelassene und geprüfte Hardware
auf produktiven Servern einsetzen sollte.
Ansonsten würde mir sofort einfallen:
- Hardwaredefekt (Netzwerkkarte, Kabel, Port des Routers / Kabelmodems)
- Treiberproblematik (Hardwarekompatibilität)

Die Komponenten im Server(ist ja nur eine Netzwerkarte und ein SCSII-Controller) sitzen fest im Slot. Habe auch schon mal neu eingesetzt, gleiches Phämomen.

Austauschen gegen zugelassene Hardware oder zumindest neue Qualitätshardware (mindestens Test weise)!
Bei Netzwerkkarte würde ich schon mal mit z.B. Intel oder 3com anfangen, und keine für "Acht-Euro-Fuffzig" aus dem "Baumarkt".

Solang ich nichts am Kabel mache "rennt der wie ein junger Gott".

wie sieht das mit einer nagelneuen Qualitäts-Netzwerkkarte aus?
wie sieht das mit einem nagelneuen Netzwerkkabel aus?

Naja, nichts desto trotz, Server neugestartet Verbindung wieder da.

....bis die Vibration der Ventilatoren die Verbindung trennt...

Ich hatte mir meine Konfiguration so vorgestellt
Server
1.Netzwerkdapter(Verbindung zum Modem) Adresse automatisch beziehen(das muss sein)
Das ist meiner Meinung nicht optimal oder sogar falsch.
Ich hatte gesagt, dass das so sein muss.

Nutzt nix, wenn die Lieferanteneinfahrt nur entgegen der Einbahnstraße
erreichbar ist (da die die Einbahnstraße am Anfang zu schmal für den
Laster ist). Der Liefernde LKW darf da nicht rein, auch wenn's meistens
gut geht. Die Firma wird sich um eine ordnungsgemäße Zufahrt kümmern müssen.

Ein Routing über eine sich ständig ändernde Netzwerk-IP ist Fehleranfällig.

Erläuterung:
Wenn ich das Modem direkt am Router anschließe erhalte ich eine IP die von der MAC-Adresse abhängig ist. Diese Adresse bleibt bis zu 24h fest. Nun ist aber so, das ich von einem Kunden mehrere Daten abholen muss. Das Problem dabei ist, das ich immer nur eine Datei pro Sitzung abholen kann. Wenn ich dass getan habe, werde ich für die nächsten 2h für einen Download gesperrt. Nicht drüber nachdenken, der Kunde ändert daran nichts.
Ich setzte jetzt einen einfachen Trick an. Ich verbinde das Modem mit mit einen Rechner. Dessen Netzwerkkarte bekommt eine MAC-Address über die Registry.
"HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001\Control\Class\{4D36E972-E325-11CE-BFC1-08002bE10318}\0002\NetworkAddress"
Wenn ich nun diese MAC-Address ändere und das Modem neu starte, erhalte ich eine neue IP-Adresse und kann einen neuen Download starten.
Deswegen darf das Modem nicht mit dem Router verbunden sein. Nimm es einfach so hin das Verfahren funktioniert seit 2 Jahren schon und ich bin es Leid mit dem Kunden über dieses Thema zu diskutieren. Solange dieser Admin dort ist ändert sich daran nichts.

So nun funktioniert diese Verbindung nur wenn ich beim Netzwerkadapter "Adresse automatisch beziehen" einstelle. Auf dem Vorgänger(XP-Prof. -
Friede seiner Asche) hatte ich die gleiche Konstellation. 2 Netzwerkarten(eine zum Modem und eine zum Router). Dann habe ich die Netzwerkverbindung(Modem) freigegeben und konnte von jedem am Router angeschlossenen Rechner auf das Internet zugreifen. Der einzige Unterschied der nun entsteht ist, dass jetzt die Rechner feste IPs bekommen müssen, auch hierfür gibt es einen Grund: Auf dem Server soll meine I²C-Controller-Anwendung laufen, die die drei I²C-Busse "verarbeitet". Die Controller-Anwendung braucht aber eine IP mit welchen Client sie sich gerade unterhält. Solange der Client mit dem Netzwerk verbunden ist, funktioniert die Anwendung auch wenn ich keine festen Adressen vergeben. Nun habe ich die Anwendung aber so geändert, das ein Client einen Job in Auftrag geben kann(z.B. Messe über die nächsten 24h die Aussentemperatur). Nun kann ich den Client disconnecten. Wenn der Client nun wieder am Netz angeschlossen wird, werden Ihm die Daten übermittelt.

In kleinen Netzen kann man natürlich statische Adressen verwenden (ist
ja überschaubar) aber auch mit DHCP kann man immer die gleiche Adresse
erhalten, wäre also nicht so, daß das nicht geht. DHCP hat zudem den
Vorteil, andere Parameter (Router, Gateway, Namens-Server (DNS) usw.) an
einer Stelle zu verwalten sind und an Clients zu verteilen. Auch ein Gastsystsem ist damit jederzeit schnell angebunden.

Welche Daten das sind, selektiert die Controller Anwendung anhand der IP-Address. Diese Verfahren ist völlig legitim, funktioniert aber nur wenn die Adressen statisch sind.

Nein, die Software erwartet lediglich die gleiche IP für die
Datenübergabe. Das kann man mit Adress-Reservierung und
ausreichend lange Gültigkeit der Adressvergabe (Leases) erreichen (muß man natürlich nicht)

Soviel zum Thema warum meine Konstellation so aussehen muss.

NIC1: 192.168.178.100
NIC2: 192.168.0.100

Auf NIC1(Modem-Verbindung) habe ich keinen Einfluß. So zeigt mir der Status der jetzigen Verbindung:
IP: 77.20.51.29
Subnetmask: 255.255.254.0
Standard-Gateway: 77.20.51.254

Ändere jetzt mal die MAC-Adress(wie oben beschrieben) und starte das Modem neu.

IP: 77.28.53.5
Subnetmask: 255.255.252.0
Standard-Gateway: 77.28.55.254

Wie Du siehst haben sich alle Werte geändert. Achte auf die Subnetmask, das ist kein Schreibfehler, da steht jetzt wirklich 252 anstelle 254 im dritten Block.

Kabeldeutschland betreibt hier verschieden große Subnetze verschiedener
Größe für den Zugriff Ihrer Kunden.

Auch der Unterschied zu den zweiten Werten im dritten Block der IP und des Standard-Gateway ist wirklich so.

das hat was mit der Größe des Subnetzes zu tun. Im ersten Fall sind es 64 Subnetze mit je 1022 Clients (Kunden), im zweiten 128 Subnetze je 510 Clients (Kunden).
Ist möglicherweise abhängig von der Bandbreite und Systemleistung des
jeweiligen Zugangsknotens

Netzwerkdapter TCP/IP 192.168.0.500
^^^^^
dat jibbed nisch!
Das weiß ich, habe nur beim Schreiben der Beispieldaten nicht drauf geachtet. :=(

Beispieldaten sind zur Fehlersuche unbrauchbar, da sich hier nicht
vorhandene Fehler abbilden oder vorhandene Fehler nicht gesehen werden
können!

Grobe Schritte wie es hätte sein sollen (Beispielhaft; weder vollständig noch der einzige Lösungsweg):

***********************************************************************
2 Netzwerke:
A - Kabelmodem - Server; Netzwerk 192.168.0.0/24
Adresse Kabelmodem: 192.168.0.1 Netmask 255.255.255.0
Adresse Server: 192.168.0.2; Netmask 255.255.255.0
Gateway 192.168.0.1; DNS der des Providers
Hier komme ich wohl nicht weiter. :=(
Also das Kabelmodem kann ich mit 192.168.0.100 ansprechen.

ich denke, das Kabelmodem hat keine eigene Adresse und übergibt die
Zugangsadresse an deine Servernetzkarte (Desktopnetzkarte). Warum kann es nun über eine interne Netzwerk-IP angesprochen werden?

Hiermal die werte von ipconfig auf diesem Rechner(der stellt derzeit meine Internetverbindung her)

Windows-IP-Konfiguration
Hostname. . . . . . . . . . . . . : desktop
Primäres DNS-Suffix . . . . . . . :
Knotentyp . . . . . . . . . . . . : Unbekannt
IP-Routing aktiviert. . . . . . . : Nein
WINS-Proxy aktiviert. . . . . . . : Nein

Ethernetadapter Router:
^^^^^^^^^^^^
ist das die NIC zum Kabelmodem oder zum Router ?

Verbindungsspezifisches DNS-Suffix:
Beschreibung. . . . . . . . . . . : SiS 900-basierte PCI-Fast Ethernet-Adapter
Physikalische Adresse . . . . . . : 00-0B-2C-1A-D1-C1
DHCP aktiviert. . . . . . . . . . : Ja
Autokonfiguration aktiviert . . . : Ja
IP-Adresse. . . . . . . . . . . . : 77.20.53.5
Subnetzmaske. . . . . . . . . . . : 255.255.252.0
Standardgateway . . . . . . . . . : 77.20.55.254
DHCP-Server . . . . . . . . . . . : 83.169.186.178
DNS-Server. . . . . . . . . . . . : 83.169.186.161
83.169.186.225
Lease erhalten. . . . . . . . . . : Sonntag, 24. Mai 2009 08:11:43
Lease läuft ab. . . . . . . . . . : Sonntag, 24. Mai 2009 09:11:43

An dieser Verbindung darf ich nichts ändern!

Wie wäre es mit einem Router zwischen Kabelmodem und Netzwerk?
Damit schaffst Du Dir ein einfaches, überschaubares und dennoch Effizientes Netzwerk, welche Deine Bedürfnisse vollständig abdecken sollte. Die Einrichtung ist nicht schwerer als ein DSL-Zugriff für zu Hause.

K ____________Router_______________________
A | : |------Fileserver (XP)
B---|NIC1-(DHCP) : NIC LAN 192.168.0.1|------Client1
E | : |------Client2
L |_________________:______________________|------Client(n)

Für den zweiten Zugriff auf Deinen Kunden kannst Du ja immer noch Client1 direkt ans Kabelmodem anschließen. Dabei können alle anderen Clients weiterhin genutzt werden.

Ein solcher Router dürfte weniger Konfigurations-Probleme machen als ein ausgewachsener Server, dessen spezielle Funktionen (AD, DHCP, DNS, Routing & RAS, zentrale Gerätssteuerung, Zentral verwaltete Berechtigung) Du nicht nutzen wirst.
Für gemeinsame Datenhaltung oder SQL brauchst Du keinen Server. Ein XP erlaubt bis zu 10 Verbindungen. Für Mail gibt es Desktoptaugliche Mailserver (z.B. AVM Ken).
Wenn Du jedoch viel Leistung (viele Zugriffe, Große Dateien usw.; üblicherweise nicht mit 5 Clients erreichbar) ziehen mußt, mußt Du auch die richtige Hardware drunter packen. Da wäre das Server-OS auf Desktop-Hardware hoffnunslos verloren!

Wenn Du Irgendwann Exchange einsetzen mußt (bei einem Ein-Mann-Unternehmen sehe ich das als wenig Sinnvoll) solltest Du Dir einen richtigen Server einrichten _lassen_.


so long

Horst
.



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