Exchange Backup
- From: Thomas Wildgruber <ng@xxxxxxxxxx>
- Date: Mon, 3 Oct 2005 14:04:55 +0200
Hi Group,
Wir erarbeiten gerade ein Konzept für eine Exchange Integration in unserem
Haus und sind beim Thema HD-Sizing auch auf die Frage des BackUp's
gestossen. Unsere prinzipielle BackUp Strategie sieht ein FullBackUp aller
Server am Sonntag vor und unter der Woche wird ein inkrementelles
BackUp2Disk gefahren.
Jetzt bin ich mir beim Exchange nicht ganz sicher, wie dieser sich bei
einem inkrementellen BackUp verhält. Da AFAIK (so zumindest unsere BackUp
Software[1]) zwar einzelne Postfächer, nicht aber einzelne Mails gesichert
werden können und davon ausgegangen werden kann, dass sich jedes Postfach
mit mindestens einer Mail am Tag verändern wird, stellt sich mir die Frage,
ob dann ein inkrementelles BackUp nicht genauso zeitaufwendig sein wird wie
ein FullBackUp.
Kann ich also davon ausgehen, dass auch unter Woche eine ähnlich grosse
Datenmenge zu sichern ist wie bei einem FullBackUp, auch wenn jedes
Postfach für sich nur eine Handvoll Mails dazu bekommt?
Das könnte ein Problem mit dem zur Verfügung stehenden Zeitfenster für das
BackUp unter Woche werden, wenn die geschätze Kapazität von insgesamt 200
GB erreicht wird. Ich habe auf dem Server sechs SCSI HD's (U320) zur
Verfügung (2x74GB und 4x140GB) und möchte dieses Platten mit Redundanz
installieren.
Der Plan sah vor ein Raid 1 mit den zwei 74 GB Platten für das System (OS)
und das TransactionLog zu verwenden und ein Raid 10 aus den verbleibenden
vier 140 GB HD's für die Speichergruppen.
Da ich aber davon ausgehe, dass die Schreibaktivitäten in die
Speichergruppen sich bei ca. 100 (maximal geplanten) Usern noch in Grenzen
halten und ich glaube, dass sich ein Raid 5 aus den vier Platten zumindest
beim Lesen (BackUp) performanter verhält wie ein Raid 0 aus zwei Platten
(bzw. ein Raid 10 aus vier Platten) bin ich am überlegen diese vier Platten
in einem Raid 5 zu organisieren. Letztlich sollte auch die
Schreibperformance bei einem Raid 5 aus vier Platten trotzt der zu
schreibenden Pariträt nicht miserabel sein und bringt obendrein nochmal 140
GB Kapazität dazu.
BTW: Welche NTFS Clustergrösse wäre bei den Partitionen der Speichergruppen
zu empfehlen? Ich rechne mit eher grösseren Daten (DB's) und vermute eine
Clustergrösse ab 32 - 64KB würde auch den schreibenden Zugriff auf die
Platten deutlich beschleunigen. Und sollte hier und da mal ein Cluster
/verschwendet/ werden, wäre das zumindest angesichts des Zugewinns an
verfügbaren Speicherplatz bei einem Raid 5 verschmerzbar - isn't it?
Eure Erfahrungen wären sehr hilfreich, jetzt ist noch Zeit umzuplanen ;-)
[1] Retrospect 6.5 ExchangeAgent
EXC: 2003 EE
OS: W2K3
SCSI: LSI MegaRAID 320-1 mit BBU (-> ControllerCache enabled / WriteBack)
Bye Tom
--
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