Re: terminalserver + Exchange
- From: Karsten Berghaus <me@xxxxxxxxxxx>
- Date: Wed, 29 Oct 2008 11:13:02 +0100
On Tue, 28 Oct 2008 14:08:39 +0100, "Stefan Meier"
<sm@xxxxxxxxxxxxxxxx> wrote:
Hallo Karsten?
Und aus eigener Erfahrung:
Selbs simple TS Sessions auf einem reinen W2K3 Server der nur als TS
dient machen schon genug Probleme und erfordern regelmässig nen reboot
der Maschine.
Hmmm, wieso das?
Ich habe mehrere (reine) TS draussen und die sind nicht ständig neu zu
booten. Das wäre ja auch noch schöner.
Wie kommst du darauf?
In Kurzform:
- eigene Erfahrung an etlichen Standorten weltweit die ich nicht
alleine betreut habe, sondern mit einem internationalen Team an
fähigen Admins und mit sehr viel direktem Kontakt zu M$ (ich rede von
W2K3, nicht NT4, keine Exoten wie Haufe, Lexware & Co.)
- war meine Aussage etwas oberflächlich bzgl. regelmässige reboots.
Unter regelmässig versteht jeder was anderes. Das muss auch nciht bei
jedem Server identisch sein. Da genügt schon ein abweichender Treiber
für nen RAID Controller und alles ändert sich ;-)
- Glückwunsch zu Deinen anscheinend stressfrei agierenden TS
[IRONIE] werden die auch benutzt oder produzieren die nur warme
Luft[/IRONIE] *scnr*
Ich wollte mit der Aussage nochmals verdewutlichen, dass ein DC auf
dem schon DNS, DHCP, WINS, Exchange läuft nicht gerade der ideale Ort
ist um noch nen TS draufzupacken, da alleine der TS die Notwendigkeit
für reboots und die Gefahr von zusätzlichen Hängern, Abstürzen, etc.
schlicht deutlich erhöht. Das kann man auf dem einzigen DC im Netz
aber nicht wirklich brauchen.
So, jetzt ist es doch nicht so kurz geworden wie geplant, aber
hoffentlich ist klar, was ich meinte. Ich wollte in erster Linie dem
OP klar machen welche Probleme ich da auf ihn zukommen sehe.
Ich kenn auch Kisten die mal 3 Monate am Stück ohne reboot sauber
durchlaufen. Aber je mehr drauf ist, umso geringer wird die Chance
dass es so ist.
Aber die Zeiten wo mir monitor.nlm ne uptime von 864 Tagen angezeigt
hat sind auch für mich selten geworden ;o)
cu
Karsten
--
The major difference between a thing that might go wrong
and a thing that cannot possibly go wrong is that
when a thing that cannot possibly go wrong goes wrong
it usually turns out to be impossible to get at and repair.
-Douglas Adams (Mostly Harmless, 1992)
.
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