Re: Spamflut beweltigen
- From: "Thomas Klein" <mailinglist@xxxxxxxxxxxxxx>
- Date: Mon, 16 Oct 2006 16:46:07 +0200
"Gunther Markmann" <gunthermarkmann@xxxxxxxxxx> schrieb im Newsbeitrag
news:%23oyGuJR8GHA.2248@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Hallo Thomas,Also ich benutze Spamassassin in der Filter-Grundbestückung, greylisting,
Thomas Klein wrote:
Also ich arbeite bei mehreren Installationen von Mailsystemen (Exchange,
Tobit) mit einem Linux-Server mit Postfix im Einsatz und verschiedenen
Mechanismen zur Spambekämpfung, was sich als äußert effektiv
herausstellte. Vorteil: Die Software kostet halt nix und das ganze ist
eben offen aufgebaut, sodaß du den Spamfilter an die Gegebenheiten des
Spams anpassen kannst.
Das mache ich auch so. Ich benutze allerdings Exim, ist meiner Meinung
nach einfacher, bzw. nicht so ein Killer wie Postfix.
Aus meinen Erfahrungen habe ich festgestellt, das man den Spamfilter
(-Assasian) ohne eine Lernfunktion kaum gebrauchen kann. Wie sind da Deine
Erfahrungen, und was benutzt Du.
einige blacklists und clamav als Virenscanner. Das hat sich bisher bewährt.
Greylisting funktionert eben nur, wenn man sich die Mails direkt zustellen
läßt, und nicht per POP3 vom Provider.
Voraussetzung ist natürlich, daß du auf direkte SMTP-Zustellung umstellen
musst.
Warum muss man das? Ich hab das auch schon bei kleinen Firmen ohne feste
IP eingesetzt, und sehe hier keinen Nachteil oder Vorteil.
Ich würde das eher als Vorteil ansehen, da du bei POP3 ja den ganzen
Müll erstmal abholst, und (im Falle einer eigenen Antispam-Lösung) nach
dem Abholen erstmal geprüft wird. Es gibt etliche Mails, welche filterbar
sind, weil sie nicht RFC-Konform gesendet werden (Kein FQDN als Hostname,
gefälschte Absenderdomain, etc.). Und diese Mails sind zu mehr als 90%
Spam. Der Kram bleibt somit schonmal vor deiner Tür und du verschwendest
keine Ressourcen für das Filtering.
Ich finde das ist ein sehr schwieriges Thema, bin zwar kein Jurist, es
gibt meiner Meinung nach Regelungen, die das automatische aussortieren von
eMails untersagen.
Das ist an sich schon richtig. Die Mails werden ja nicht einfach
"aussortiert"; der Absender der Mail erhält schon bei der Zustellung der
Mail eine entsprechende reject-Meldung, dass die Mail nicht zugestellt
werden konnte, mit Angabe des Grundes. Genauso wie bei der Briefpost: Die
schmeisst unzustellbare Briefe ja auch nicht einfach weg, sondern schickt
den Brief mit "unzustellbar" zurück.
Gruss
Thomas
Gruss
Thomas
Gruss Mogi
.
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