ASP / ASP.NET
From: Wolfgang Wolf (w.wolf.nosp_at_dommel.de)
Date: 03/09/05
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Date: Wed, 9 Mar 2005 11:58:02 +0100
Hallo Profis,
hier fragt jemand der zwar schon 2-3 ASP.Net Bücher
gelesen hat, aber trotzdem von ASP.NET Null Ahnung hat.
Ich will folgendes umsetzen: ich soll meinen Anwendern
eine einfache Möglichkeit bieten, bestimmte Daten aus
einen Datenbankserver (clientseitug OS-Unabhängig) zu
visualisieren. Dabei soll der Kunde selber möglichst viel
Spielraum bei der Gestaltung und Aufbereitung der Daten
behalten und dass mit wenig Lern- und Investitionsaufwand,
sozusagen die Quadratur des Kreises.
Ich habe folgendes Vorgehen mit ASP erfolgreich getestet:
Eine Active-X DLL übernimmt die Abfrage der
Datenbank und liefert fertiges HTML (ohne irgendwelche
Formatierungen, letztere erfolgen über CSS). Die DLL
bietet nur ein Object mit nur einer Methode "Request"
(hat nichts mit dem Request aus ASP zu tun).
Das Object wird in der global.asa instanziert:
<OBJECT RUNAT=Server
SCOPE=Application
ID=DLL Conn PROGID="DLL.Server">
nun kann sich der Kunde beliebig viele ASP Seiten schaffen
in denen im Prinzip nur ganz wenig ASP drin ist, alles andere
ist normales HTML, z.B.
<%
Response.Write DLL.Request ("KundendenListe")
%>
oder
<%
Response.Write DLL.Request ("Kunde", "krnr=" & Request("kdnr"))
%>
Meine Methode Request erwartet also lediglich 1-2 Parameter
mit denen die Ausgabe gesteuert wird.
Eigentlich bin ich mit diesen Verfahren zufrieden:
- es ist einfach, mein Kunde bekommt eine Beschreibung
der DLL mit allen verfügbaren Parametern, die er nach
eigenen Gusto einzeln oder mehrfach in eine .asp einbindet.
- es ist effizient und recht schnell weil die Abfrage der Datenbank
als auch das Aufbereiten der HTML-Daten in der kompilierten
DLL stattfindet
- es ist sicher, weil die DLL keinen Unfug (SQL-Strings) zuläßt
- es ist recht einfach zu warten, es muß nur die DLL ausgetauscht
werden, selbst an der Registrierung ändert sich nichts weil die
Schnittstellen ja immer gleich bleiben und sich nur die Liste der
verfügbaren Parameter ändert.
- ich kann auch ein befülltes JavaScript Daten-Array ausgeben
um so maximale Anpassbarkeit zu erreichen
Nun zu den Fragen:
- ist o.g. Szenario auch in ASP.NET genauso leicht umzusetzen?
- aspx Dateien werden doch kompiliert, wirkt sich das irgendwie
auf den Kundenaufwand bei der Erstellung der aspx Dateien aus?
- was kann man zur Performance anmerken? Meine DLL ist Pfeilschnell
weil ich für die umfangreichen Stringmanipulationen sehr schnelle,
zum Teil in PowerBasic geschriebene Prozeduren verwende.
- ändert sich was an eventuellen Aussagen in Hinblick auf ASP 2.0?
PS. bei der Datenbankabfrage bin ich auf ODBC angewiesen,
egal ob die Abfrage über ADO oder ADO.NET stattfindet!
Das Ding ist nun länger geworden, Danke an alle die sich trotzdem die
Mühe gemacht haben es zu lesen und 2x Danke an alle die auch noch
darauf antworten.
Gruß W. Wolf
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