Re: Argumente FÜR asp.net und GEGEN jsp
From: Karsten Samaschke [MVP] (msnews_at_ksamaschke.de)
Date: 06/16/04
- Next message: Karsten Samaschke [MVP]: "Re: Besondere Klassenmethoden in WebServices anbieten"
- Previous message: Klaus Damm: "DataReader liefert Fehlermeldung"
- In reply to: Pascal Schmitt: "Re: Argumente FÜR asp.net und GEGEN jsp"
- Next in thread: Pascal Schmitt: "Re: Argumente FÜR asp.net und GEGEN jsp"
- Reply: Pascal Schmitt: "Re: Argumente FÜR asp.net und GEGEN jsp"
- Reply: Joerg Jooss: "Re: Argumente FÜR asp.net und GEGEN jsp"
- Messages sorted by: [ date ] [ thread ]
Date: Wed, 16 Jun 2004 14:27:26 +0200
Pascal Schmitt wrote:
> Für den Kunden fällt mir da eigentlich nichts ein, ausser, dass es afaik
> weniger Hoster dafür gibt (oder funktioniert JSP auch unter Linux?)
JSP funktioniert sehr gut unter Linux. Wenn Du Deinem Kunden allerdings
Mehrwert bieten möchtest, dann wirst Du ihm nicht "pure" JSP anbieten,
sondern beispielsweise JSP mit dem Struts-Framework oder JSP mit dem
JavaServerFaces-Framework.
Ansonsten gibt es für den Kunden folgende Vorteile von Java
(J2EE-Applikationen) gegenüber .NET:
- Multiplattform-fähig
- theoretisch auch vom Servlet-Container unabhängig
- in Kombination mit J2EE: Sehr gut skalierbar, sehr gut erweiterbar
- "Lingua Franca" - nahezu Universalsprache geworden
- sehr gute Internationalisierungs-Features
- sehr gute Integration mit Legacy-Systemen
- Projekte wie Hibernate (Persistenz-Framework) bringen echten Mehrwert
Nachteile von J2EE gegenüber .NET:
- Server oftmals um Klassen teurer, OpenSource-Projekte meist recht
eingeschränkt
- kein konsistentes Objekt-Framework
- nicht komplett objektorientiert
- keine Sprachunabhängigkeit - bedeutet u.U. höhere Einarbeitungszeit
für Entwickler
- Ereignis- oder MVC-orientierte Frameworks wie Struts oder JSF sind
entweder noch nicht final (JSF) oder können je nach Applikation deutlich
höhere Zeit-Aufwände erfordern, um eine vergleichbare Applikation zu
schreiben
- umständliches Casting von Datentypen erhöht Entwicklungs-Aufwände
[to be continued...]
Generell gibt es jedoch mehr Gemeinsamkeiten zwischen den Frameworks,
Technologien und Konzepten, als daß es Trennendes gibt. Wenn der Kunde
im übrigen unbedingt JSP(?) oder J2EE haben will, dann sollte er es auch
bekommen.
> Düster, zumindest, wenn du die mitgelieferten WebForms-Controls verwendest.
Was man ja durch eigene Controls ändern kann.
> Ansonsten ist es halt eine serverseitige Technologie, die dir auch
> erlaubt, direkt in den Response-Stream zu schreiben, was ich unbedingt
> tun würde, denn das ist der einfachste Weg, zu garantieren, dass guter
> Code beim Client ankommt.
Ähm... Dann kannst Du eigentlich auch klassisches ASP verwenden. Ich
würde stattdessen auf die üblichen Verdächtigen verzichten
(beispielsweise DataGrid) und vieles mit HTML-Controls oder einfachen
Server-Controls (Repeater) abbilden. Eventuell würde ich außerdem noch
den Ausgabe-Stream manipulieren, bevor er zum Client geschickt wird -
aber per Response.Write zu schreiben, ist echt ein Rückschritt.
-- Karsten Samaschke - MS MVP ASP.NET, Germany http://www.aspextra.de - German ASP / ASP.NET Portal http://www.ksamaschke.de - Development, Training, Coaching, Me http://books.ksamaschke.de - ASP / ASP.NET Codebook http://www.j2net.de - ASP .NET J2EE PHP T-SQL PL/SQL XML
- Next message: Karsten Samaschke [MVP]: "Re: Besondere Klassenmethoden in WebServices anbieten"
- Previous message: Klaus Damm: "DataReader liefert Fehlermeldung"
- In reply to: Pascal Schmitt: "Re: Argumente FÜR asp.net und GEGEN jsp"
- Next in thread: Pascal Schmitt: "Re: Argumente FÜR asp.net und GEGEN jsp"
- Reply: Pascal Schmitt: "Re: Argumente FÜR asp.net und GEGEN jsp"
- Reply: Joerg Jooss: "Re: Argumente FÜR asp.net und GEGEN jsp"
- Messages sorted by: [ date ] [ thread ]
Relevant Pages
|