Re: SQL Server
- From: "Sascha Trowitzsch" <ng@xxxxxxxxxxxx>
- Date: Thu, 26 Nov 2009 14:48:13 +0100
Hi Josef,
Josef Poetzl wrote:
Und gerade für Anfänger ist erstmal die Installation des MSSQL kein
Pappenstiel
Die Einfachheit der Installation kann ich nicht objektiv beurteilen,
da ich das schon zu oft gemacht habe.
Einen SQL-Express habe ich dir in ungefähr 15 Minuten samt allen
Einstellungen (Netzwerkfreigabe usw.) abgeschlossen. Die Installation
eines MySQL-Server wird vermutlich auch ungefähr diese Zeit benötigen,
oder?
Ich sollte aber anmerken, dass ich die Installation vom 2008er viel
unübersichtlicher finde als die des 2005er. Da kann ich mir gut
vorstellen, dass jemand der noch keinen MSSQL installiert hat, erstmal
eine halbe Stunde braucht, um überhaupt herauszufinden, was er alles
installieren soll.
Ich kann dir nicht ganz folgen.
Gerade vor ein paar Wochen setzte ich den SQL2005 auf einer neuen VM auf.
Und obwohl auch ich das bereits einige Male gemacht hatte, dauerte das Setup gut eine Stunde. Allein der Fortschritt des Installers dauerte mindestens eine halbe Stunde.
Gut, es war das volle Programm mit Reporting Services etc., aber per Default (Newbies!) sind diese Features das ja auch voreingestellt.
Für MySQL brauche ich 10 Minuten.
Die Bedienung über das Management-Studio finde ich aber wiederum um
einiges angenehmer als über die MySQL-Admin-Maske. (Da könnte MySQL
auch einiges von PostgreSQL lernen.)
DU findest das!
Ich dachte aber, es ginge um Empfehlungen an Anfänger?
Das Studio ist zweifellos gut strukturiert und aufgeräumt, aber die schiere Zahl an Möglichkeiten verwirrt jeden, der noch nie mit SQL-Servern zu tun hatte. (Ich erinnere mich noch gut, als ich wie der Ochs vorm Berg stand, als ich das erste Mal den Enterprise Manager startete - das war so um 2000. Und der war noch ein Spielzeug im Vergleich zu dem, was heute präseniert wird.)
Was wiederum die Migration eines Access-Backends nach MSSQL oder MySQL per Wizard angeht, würde ich etwa Gleichstand attestieren. In beiden Fallen ist in etwa gleich viel Nacharbeit nötig - vielleicht mit einem kleinen Vorsprung für den SSMA.
Aber mit dem SQLNCLI-ODBC-Treiber hatte ich umgekehrt mehr Probleme
etwa mit BLOBs (AppendChunk), als mit MySQL. Das geht mit DAO gar
nicht, sondern nur mit ADODB.
Bezüglich SQLNCLI muss ich gestehen, dass ich den gar nicht verwende
sondern den alten MSSQL-OLEDB-Provider bzw. ODBC-Treiber einsetze,
damit ich auf den Client-Maschinen nichts installieren muss.
Ja, bei mir war's leider heuer gerade anders rum.
Beim Kunden war überall der NCLI drauf und den wollten sie auch eingesetzt sehen, so das ich manches im Frontend extra umschreiben musste.
Ciao, Sascha
.
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